
Grundsätzlich bin ich absolut deiner Meinung aber 2 Sachen stören
mich. Erstens gilt die Sache mit dem billig leben und Ökologisch
bleiben, was du ja schon quasi vom Prinzip her ausschließt, nur für
Menschen in Städten die keinen Balkon , keinen Garten und kein Geld
für einen Schrebergarten mit Nistkasten und allen drum und dran haben.
Trifft im wesentlichen auf mich zu, nur einen Balkon habe ich. Ich
glaube, dass trifft auf viele Leute zu. In den Blumenkästen züchte
ich Kräuter, viel mehr geht auf einem Balkon nicht. Auf einen Garten
hätte ich wirklich Lust, aber Arbeit, Nebentätigkeiten und andere
Verpflichtungen lassen einem nicht viel Zeit dazu.
Das ist aber nicht die Mehrzahl.
Sicher? Naja, vielleicht bin ich ja stadtgeschädigt, aber ich sehe,
dass die meisten so leben. Und wer überhaupt Grund und Boden für ein
Haus mit Garten sein Eigen nennen kann, nenne ich Krösus (bis auf
Oma, aber die wohnt weit weg, mit Ihrem Garten kann ich also auch
nicht viel anfangen).
beherbergen. Billiger gehts nicht. Außer Äpfeln gibt es übrigens auch
noch: Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Kirschen, Mirabellen, Erdbeeren,
Brombeeren, Heidelbeeren, Löwenzahn und co, Radieschen, im Winter
Chikoree (Extrem viel Vitamin C), verschieden Kohlsorten, Tomaten,
Zucchini, Pastinaken, Portulak, etc.!
Schon mal gesehen, was das (z.B. Kirschen oder Himbeeren) so im
Laden, selbst zur Saison, kostet? Außerdem sprach ich von Obst,
Gemüse im Joghurt macht sich nicht so gut, finde ich. Ok, ein paar
günstige Gemüsesorten gibt es, Karotten, Zweibeln, Kohl, aber ich
sprach ja von Obst.
Ich habe Verwandte, die haben einen eigenen Garten und ich beneide
die darum, dass die ihre eigenen Produkte essen können, die schmecken
auch sehr lecker. Die wohnen aber eher ländlich, und mitten in der
Stadt ist das nicht so einfach mit eigenem Garten.
Das Feeling ist einfach nicht dasselbe in der Stadt. Da hilft auch kein Nistkasten, Gartenhäuschen,
Hollywoodschaukel usw. , um das richtige “Gartenfeeling” , wie in einen Schrebergarten außerhalbt der Stadt.
Die meisten Früchte an den Bäumen in unseren Gärten verrotten weil sie nicht geerntet werden.
In meiner Stadt sehe ich selten öffentlich zugängliche Obstbäume.
Eigentlich auch schade, ich weiss das in einigen anderen Ländern
gezielt auch Obstbäume zur Stadtbegrünung gepflanzt werden. Ok, an
Hauptverkehrststaßen vielleicht besser nicht, aber warum macht man
das hier nicht öfter in verkehrsruhigen Lagen? Habe den heimlichen
Verdacht, dass das ja irgendwie “antikapitalistisch” wäre, und
deshalb von der Stadtverwaltung unterlassen wird.
May
17
Blumen gehören zu einem Haus einfach dazu. Gerade im Frühling packt so manchen Hobbygärtner die Lust, sein Heim wieder bunt zu gestalten, was nun einmal mit Blumen am besten geht. So werden verschiedene Frühblüher gepflanzt und Blumen gesät, die dann im Sommer zur vollen Pracht erblühen sollen. Viele Menschen erfreuen sich daran, nicht nur der Eigentümer des Hauses selbst. Blumen stehen für das wieder erweckte Leben im Frühling, sie werden teilweise sogar als Hoffnungsträger bezeichnet. Für die meisten Menschen sehen sie aber einfach nur hübsch aus. Manch einer pflanzt sie vielleicht auch, weil er an die vielen Insekten denkt, die sich daran laben können, Hummeln, Bienen und die vielen bunten Schmetterlinge sind gern gesehene Gäste.
Nun muss beim Pflanzen der Blumen aber einiges beachtet werden. So stellen die einzelnen Arten unterschiedliche Bedingungen an ihren Standort. Während die eine die volle Sonne benötigt, mag es die andere vielleicht eher schattig. Hyazinthen zum Beispiel oder Tulpen gedeihen sowohl an einer Südseite, als auch auf der Westseite des Hauses. Rosen aber wiederum mögen die volle Mittagssonne in einem heißen Sommer weniger gern. Werden die Blätter der Rosen beim Gießen eventuell noch nass, so kann das leicht zu Verbrennungen der Blätter führen. Gegossen werden sollte daher auch besser, wenn die Sonne noch nicht voll aufgegangen ist oder sich der Tag bereits dem Ende neigt. Wichtig dabei ist, dass die Sonne nicht mehr so “brennt”.
Blumen können überall gepflanzt werden, beachtet werden sollte jedoch ihre Lebensdauer. Wer sich im Sommer ein Zelt in den Garten stellt und dieses rundum begrünen möchte, kann dafür natürlich Blumen wählen. Diese sollte dann aber auch Einjährige Pflanzen sein. Ansonsten wachsen sie im darauf folgenden Jahr wieder – allerdings ohne das Zelt, was ein recht seltsames Bild abgeben dürfte.
Anders sieht es bei einem Gewächshauszelt aus. Dieses bleibt in der Regel an einem Standort über einige Jahre und kann so durchaus von außen mit Blumen verschönert werden.
Die meisten Blumen stellen keine allzu großen Ansprüche an die Pflege und können sogar als Schnittblumen verwendet werden. Teilweise müssen sie nach der Blüte geschnitten werden, wie zum Beispiel die Rose. Vor dem Winter gilt es dann, die mehrjährigen Pflanzen vor dem Frost zu schützen, was zum Beispiel durch Anhäufeln mit Erde geschehen kann.
Neben den Blumen gibt es auch verschiedene Sträucher und Stauden, die sich zu einer Bepflanzung am Haus eignen. Auch sie bringen herrliche Blüten hervor. Beliebt sind dabei unter anderem die Pfingstrose, die Chrysantheme und die Stockrose.
